Laut der neuen WWF-Labelbroschüre wurde Friend of the Sea (FOS) zuverlässiger, während der MSC an Glaubwürdgkeit einbüsste. FOS ist in bei den Standards für Soziales, Energie- und Abfallmanagement und Aquakultur-Zertifizierung dem MSC überlegen.

Vergleicht man die letzten Routinebewertungen der Öko-Labels für Fischerei im Auftrag des WWF (Accenture, Dezember 2009 und Blueyou, Oktober 2010), ist die Zuverlässigkeit von MSC von unglaublichen 95% (2009) auf 73% (2010) gefallen. Dies scheint zu bestätigen, was einige Meereswissenschaftler jüngst in der Zeitschrift Nature heftig kritisierten: dass der MSC im Meeresschutz versagt habe und einer radikalen Reform bedürfe.
(http://www.nature.com/nature/journal/v467/n7311/full/467028a.html) behaupten,

Gleichzeitig zeigt die WWF-Bewertung des Zertifizierungsschemas von Friend of the Sea für Fischerei und Aquakultur einen konstanten Fortschritt. Der Abstand zwischen den beiden Labels ist auf geringfügige 13 Prozent geschrumpft.

Im Detail hebt die Studie des WWF die Überlegenheit der Anforderungen von Friend of the Sea im sozialen Bereich und in den Bereichen des Energie- und Abfallmanagements hervor. Das sind keine nebensächlichen Aspekte für die Herkunftszertifikation von Fisch und Meeresfrüchten, denn die Konsument/innen verlangen zunehmend auch Lösungen für diese Probleme.

«Wir erwarten, dass dieses positive Zeugnis des WWF, einer wichtigen Umweltschutzorganisation und gleichzeitig Mitbegründer des MSC, das Interesse an FOS bei Unternehmen fördert, die eine verlässliche Zertifizierung suchen», sagt Paolo Bray, Gründer und Direktor von Friend of the Sea. «Wir sehen MSC nicht als Konkurrenz, sondern als einen potenziellen Partner in der Verfolgung unseres gemeinsamen Ziels: Schutz der Meere. Darum hoffen wir, dass WWF und MSC unsere Vision und unseren Ansatz teilen werden.»
 
Geschäftsführer – Herr Paolo Bray
Friend of the Sea
Tel.: +39 348 565 0306
Email:  paolobray@friendofthesea.org
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